Foto: Barbara Aumüller
Oper/Operette

Der Rosenkavalier

Die Sicht von Regisseur Claus Guth auf den Rosenkavalier von Richard Strauss (1864-1949) gehört zu den großen Erfolgen der Spielzeit 2014/15 der Oper Frankfurt – trotz oder vielleicht auch wegen der ungewöhnlichen Deutung des Werks. Guth sieht die Marschallin nämlich als todkranke Frau, die sich während ihrer Beschäftigung mit dem Phänomen „Zeit“ in letzter Konsequenz auch mit dem eigenen Sterben auseinandersetzen muss. Diese völlig neue Interpretation sorgte für eine belebende Diskussion über ein Werk, welches man gut zu kennen glaubte. In diesem komödiantischen Stoff rund um den Rosenkavalier Octavian klingen so auch ernste, sogar morbide Töne an – es geht um Loslassen, Vergänglichkeit und Tod.


Der Rosenkavalier
11./19.4. 17.00 Uhr, 21.4. 15.30 Uhr, 1.5. 17.00 Uhr, 4.5. 15.30 Uhr, 10.5. 17.00 Uhr / Oper Frankfurt




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